19. September 2012, von Mélanie

Le défermage commence gentiment

Bonjour à tous,

 

Désolée pour le retard dans mes articles ! Le temps passe trop vite.

 

Nous avons descendu les modzons, genisses de la Chaux. Elles broutent dans différents morceaux près du chalet et courant octobre elles vont partir à la maison.  

 

Nous avons ainsi pu défermer avec Florian et Michel (un ami de la famille) la Chaux et retourner les bassins pour qu’ils ne s’eclaffent pas sous le poids de la neige. 

 

Florian a également pu commencer à faire le fumier dans certains morceaux.

 

Aujourd’hui, le temps n’est pas au beau fixe froid et pluie sont au rendez-vous. Nous espérons qu’il fera un bel automne c’est plus facile pour préparer la fin de la saison (bois, piquets, fumier).

 

A bientôt

 

Mélanie

 

 

 

 

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13. September 2012, von Nadja

Wehmut

D’ Vögu sammle sich uf üsem Dach,

u mängisch wird eim z Härz chli schwach.

Dr Herbscht isch itze da,

u z’ angere Läbe faht ume a.

 

D Chüe chere heimzue itz,

u fröie sich ufne saftige Gras-Bitz.

Mir Älpler aber chöis chuum gloube,

u hei ganz füechti Ouge.

Ä schöni, schträngi Zit geiz z’ Änd,

mit viune Furche ade Händ.

 

Schöni Momente heimer erläbt dä Summer,

o wemer viu hei verpasst im Tal unger.

Mängisch heimer müesse kämpfe,

aber nie heimer d’ Sach a Nagu wöue hänke.

Nume dr Senn het üs im Stich glah,

drum het hie gfäut ä Maa.

Aber zäme heimers chönne schaffe,

mi lehrt o geng us settige Sache.

 

Schliesslech ischs ä herrlechi Zit gsi,

u glich ischme froh, ischs itz verbi.

Wieder blibe lige am Morge,

ohni sech ume Chäs müesse z Sorge;

das het o sini schöne Site

u drum weimers gniesse itze.

 

Wehmut ghört zum Älpler-Läbe,

aber dr nächscht Summer chunnt – äs isch ä Sägä!

 

 

Liebe Leserinnen und Leser, jetzt gehts endgültig dem Ende zu. Morgen, 14. Sept., werden die Kühe, die Kälber und schon bald auch die jungen Katzen von den Besitzern abgeholt. Die Rinder und Galtkühe bleiben noch eine Weile hier. Simon und ich werden dieses Wochenende wieder mal nach Hause reisen. Es bleibt jedoch noch sehr viel aufzuräumen und daher werden wir anschliessend noch einige Zeit auf Site Alp arbeiten. Ich werde mich nochmals melden…

 

Liebe Grüsse aus den Bergen

Nadja

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07. September 2012, von Nadja

Der grosse Endspurt

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser

 

Der Chästeilet ist vorbei und hat am denkbar schlechtesten Tag des ganzen Sommers stattgefunden. Nebel, kühle Temperaturen und Regen machten es unmöglich, draussen im Festzelt zu sitzen. Daher haben wir kurzerhand die Festwirtschaft in den Partyraum verlegt. Da konnten die Gäste gemütlich einen Chäsbrätel, Hamme und Härdöpfelsalat oder eine Super-Portion Meringue mit Rahm verspeisen.  Die kurzfristigen Änderungen erforderten vollen Einsatz vom ganzen Team. Schliesslich klappte alles ganz nach Wunsch. Herzlichen Dank allen Besuchern!

 

Die darauffolgenden Tage waren sehr anstrengend. Am Sonntag stand Aufräumen und Zeltabbau (eigentlich umsonst) auf dem Plan. Alfred, Simon und Hans haben die schweren Holzbanken wieder ordentlich verstaut – eine anstrengende Arbeit! Nachmittags musste ich mich kurz mal hinlegen, was wohl nicht nur am späten Feierabend, sondern vermutlich auch an den Kaffee Lutz lag…

 

Diese Woche wurden schon einige Kühe von den Bauern abgeholt und somit verbleiben “nur” noch 22 Kühe, die gemolken werden wollen. Diese Ladies suchen sich noch die letzten feinen Alpenkräuter zusammen und werden dann nächsten Freitag, 14. September heimkehren. Zurzeit hilft mir Simon im Stall und ich ihm dafür bei der Alpkäse-Pflege, so schaffen wir die Arbeit jetzt zu zweit.

 

Die letzten 15 Schweine wurden diese Nacht abgeholt. Das bedeutete für uns um ein Uhr nachts Arbeitsbeginn. Zum Glück verlief alles problemlos und nach einer Viertelstunde lagen wir wieder zufrieden im Bett und ich träumte weiter von Sonne, Sand und Meer… Simon träumte eher von seinen geliebten rosaroten Grunzern, denn

die letzten Schweine wurden ganz schön verwöhnt und fehlen ihm schon jetzt.

 

Liebe Leute, ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

 

Älpler-Grüsse

Nadja

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04. September 2012, von Anne

Es herbstet

Liebe Leserinnen und Leser!

 

Die Hiesägän (Einheimischen) sagen es schon seit Wochen, aber ich wollte es nicht wahrhaben – der Herbst hält Einzug ins Tal und auf der Rotmatt merkt man das inzwischen sehr deutlich. Die Tage sind kürzer geworden, das Melken beginnt und

Erster Schnee am 1. September

endet im Dunkeln. Der Sonnenaufgang hat sich immer weiter Richtung Wasserberg verschoben und die Sonne findet immer später ihren Weg zu Hütte, Stall und Wiesen. Die Bäume verfärben sich langsam gelb, die Luft ist klar und kühl, die Vegetation verlangsamt ihr Wachstum. Die Natur neigt sich ihrer wohlverdienten Winterruhe entgegen und probierte vor kurzem schon einmal ihr weißes Kleid an. Die Heubrigkette gegenüber war einige Tage weiß verschneit. Wir blieben, Gott sei Dank , verschont vom ersten Schnee. Es reicht, dass es herbstet!

 

Aber noch ist Alpsommer und wir begeben uns nicht in die Winterruhe und hoffen auf weitere drei Wochen Alp- und Käsezeit. Noch gibt es genügend Gras für die Kühe, nur leider wächst es durch das aktuell kühle Regenwetter nicht grade schnell. Doch die Kühe marschieren frohen Mutes jeden Morgen auf die

Morgenreihe auf die Weide

Weide und kommen am Abend voll zum Stall zurück. Auch das Kessi ist gut gefüllt, was mich einerseits freut, andererseits aber langsam in Bedrängnis im Keller bringt. Aber noch haben einige Tagesproduktionen Platz. Also eine Weile werden und wollen wir noch oben bleiben und die ein oder andere Alpgeschichte wird es auch noch geben.

 

Denn ich habe Ihnen ja noch gar nichts vom Käsemachen erzählt und will das in den nächsten Alpgeschichten endlich nachholen. Nach dem Motto “Von der Kuh zum Käse” erzähle ich Ihnen, wie hier im Tal und natürlich bei uns auf der Rotmatt Muotitaler Alpkäse entsteht.

 

Ich wünsche Ihnen noch eine gute Woche.

 

Herzliche grüsst Sie

 

Anne Weber

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02. September 2012, von Franz

Wetterkapriolen

Liebe Leute

Eine ereignisreiche Woche liegt hinter uns, wir haben also einiges zu berichten. Am  Montag reiste Ottavia nach Bern zur Aufnahmeprüfung für die Hebammen-Schule. Während ihrem kurzen Aufenthalt im Tal blockierte sich ihr seit mehreren Wochen immer wieder schmerzendes Knie. Nun muss Sie morgen ins Spital zur Miniskus –Operation nach Altdorf. Danach heisst es für Sie sechs Wochen Krücken…. Der Alpsommer nahm ein abruptes Ende für Sie. Wir wünschen dir Ottavia alles Gute für die Operation und schnelle Genesung, damit du uns bald besuchen kannst.

Seit längerem machte uns auch die Wettervorhersage für letzten Freitag/Samstag Sorgen. Die Höchsttemperaturen von 14-16°C bedeutetem Schneefall auf ca. 1700 Höhenmetern. Die Rinder und Mutterkühe mussten am Donnerstag von ihren Weiden auf 2200 m.ü.M. auf die nächsttieferen Weiden  (Hübschböden) heruntergeholt werden. Obschon dies ein sehr anstrengendes Unterfangen ist, klappte alles sehr gut.

Schnee auf der Rinderweide

Danach begann das grosse Warten auf den Schnee und die Hoffnung, dass es nicht allzu weit herunterschneit. Die Prognosen meldeten nämlich plötzlich bis auf 1500 Höhenmeter Schnee… Schlussendlich hatten wir Schnee bis auf ca. 1800 m.ü.M. , dank des Regens gestern Nachmittag und der Sonne heute Morgen entschärfte sich die Lage rasch. Wir und auch die Tiere genossen heute die wärmenden Sonnenstunden sichtlich.

Am Freitag durfte Lisä an der Abschlussfeier in Bern ihr Diplom als Bäuerin mit eidgenössischem Fachausweis entgegen nehmen. Wegen der Schneeprognosen konnte ich leider nicht dabei sein und so reiste sie mit Mutter, Schwiegermutter und Gotte nach Bern.

Wo Liebe hinfällt

Zwischen all den Strapazen verabschiedeten wir am Samstag noch Barbara, für Sie beginnt am Montag wieder der Arbeitsalltag auf der Post. Wir danken dir Bärble für deine geleistete Arbeit, es war schön und lustig mit dir.

Nun sind wir gleich zwei Arbeitskräfte weniger, gut ist die strengste Zeit vorbei. Zum Glück haben wir in Alexis einen guten Rinderhirten gefunden der uns tatkräftig unterstützt. So können wir auch den September beruhigt in Angriff nehmen.

 

Wir wünschen euch eine schöne Zeit und senden Älplergrüsse von Mettmen

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