25. Juli 2012, von Nadja

Rückblick 1. Sommerhälfte

Liebe Blogleserinnen, liebe Blogleser

 

Wie doch die Zeit vergeht! Bereits naht der 1. August und somit ist die erste Hälfte des Alpsommers passé. Zeit, einen kleinen Rückblick zu wagen. Viel ist geschehen und vieles ist schon wieder vergessen. Doch wenn man in den Käsekeller schaut, der sich langsam aber sicher füllt, wird einem bewusst, wie viel Milch schon zu feinen Alp-Produkten verarbeitet wurde. Bis heute lagern rund 550 Stk Alpkäse, 110 Raclette und fast 1000 Mutschli (kleine und grosse, einige wurden schon verkauft) im Keller.

 

Lange haben wir auf das Gras gewartet und oft war es kalt und ungemütlich. Doch dank wechselhaftem Wetter und nicht allzu langen Regenperioden fiel einem das Dach nie auf den Kopf, wie man so schön sagt bei uns. Bei mir persönlich hielt die Motivation stets an und das Aufstehen viel mir nicht allzu schwer. Das ist viel wert und macht die Arbeit um einiges einfacher.

 

Anfangs bis Mitte Juli hatten wir sehr viel Besuch und Hilfe. Das erleichtert und belastet. Natürlich ist es kurzweilig, aber oft bleibt man am Abend lange sitzen und die Müdigkeit nimmt stetig zu. Sosehr man die lustige Zeit geniesst, sehnt man sich irgendwann nach Ruhe und einer gewissen “Normalität”. In dieser Zeit reiste auch Martins Freundin Rebecca nach 6 Wochen wieder zurück in die USA – eine schwierige Situation für die beiden. Dank dem Einsatz von Hans (Bruder von Simon) konnte Martin eine dreitägige Auszeit nehmen und Rebecca nach Deutschland zum Flughafen begleiten. Nun kommunizieren beide via Skype (Telefon übers Internet).

 

Zurzeit läuft alles prima. Die Ergebnisse der Milchkontrolle vor ein paar Tagen waren gut und somit kann die nächste Hälfte mit gutem Gefühl in Angriff genommen werden.

 

Zum Schluss eine kleine Kuh-Episode von heute Morgen: Gandria, unsere Schnüfflerin und Knabberin, ging wie gewohnt nicht gleich an ihren Platz, sondern lief durch den Stall und wollte ein bisschen zur Tür rausschauen. Da plötzlich öffnete sich die untere Stallstür und Gandria schlich sich raus. Natürlich folgte ihr Bambi unverzüglich. Als ich in den Stall kam, waren die beiden genüsslich den Schnittlauch und die Radiesschen aus meinem Garten am fressen. Die “Lumpetruckene”! Schnell mussten die beiden dann zurück auf ihren Platz.

 

Bis zum nächsten Mal und nicht vergessen: Anmeldungen für den 1. August-Brunch nehmen wir gerne unter 033 251 32 60 entgegen.

 

Liebe Grüsse

Nadja

 

 

 

 

Kategorien: Blog Site Alp | 1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Hallo Freulers und Team

    Mir sitze grad zämä bim Kafi u läse eui spannende Brichte.

    Es liebs Grüessli us em Bärisbach
    Regine, Amelie und Tom