Archiv der Kategorie Alpgeschichten

17. Juli 2012, von Franz

Oberstafelzeit

Liebe Leser

Nach einem strengen Zügeltag am Freitag hat nun unsere Oberstafelzeit begonnen. Die Kühe geben immer noch viel Milch und im Moment können wir neun Käse pro Tag machen, soviel hatten wir im Oberstafel noch nie.

Wir haben hier sehr viele Wanderer, denen wir direkt unseren Käse verkaufen können. Der Wanderweg zur beliebten Leglerhütte führt hier im Oberstafel zwischen Hütte und Stall vorbei. Es gibt kaum Tage wo niemand vorbei kommt. Wir führen zudem ein kleines, einfaches Alp-Beizli im Freien während der Zeit hier oben. Neben dem Käse produzieren wir einen Frischkäse im Öl, Bratbutter und süsse Alp-Nidelzältli. Jetzt brauchen wir nur noch Wanderwetter und es kann losgehen.

Wer hier am Wandern ist kann zahlreiche Gämsen von nahem beobachten. Heute Morgen kam eine Gruppe dieser Tiere direkt vor die Hütte um noch das restliche Salz von den Steinen zu lecken, welches wir gestern den Kühen streuten.

Die Kühe können heute das erste Mal auf den Matzlä ausfahren, so nennen wir das, wenn die Kühe an einen etwas weiter gelegenen Ort gebracht werden wo Sie dann gehütet werden.

Wie es da so zu und her geht erfahrt ihr ein anderes Mal. Bis bald!

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14. Juli 2012, von Nadja

Chrüsimüsi

Liebe Blogleserinnen, liebe Blogleser

 

Mein letzter Bericht ist schon eine Weile her und viel ist in Zwischenzeit geschehen. Gerade befinden wir uns wohl in der strengsten Periode des Alpsommers. Da können helfende Hände überall gebraucht werden!

 

Letzte Woche waren Stephan (13, Cousin von Simon) und Priska (17, Schwester von Nadja) für einige Tage bei uns zu Besuch und haben tatkräftig mitangepackt, wo es gerade nötig war. So konnten auch wieder einmal seit längerem aufgeschobene Arbeiten angepackt werden (jäten etc.). Natürlich möchte ich ihnen

das Interview mit den beiden nicht vorenthalten…

 

1. Warum kommt ihr gerne auf die Site Alp?

Stephan: Es gefällt mir, wenn ich helfen kann. Auch macht es mir Spass, manchmal ein bisschen die Sennen zu ärgern (Wasserschlacht etc.). Das “Bschütten” war eines der Highlights dieses Jahr.

Priska: Es ist schön in der Natur zu sein und meine Schwester zu besuchen. Ich helfe ihr gerne im Stall.

 

2. Welches ist die liebste Arbeit hier?

Stephan: “Bschütten”, melken & misten

Priska: im Stall und beim Joghurt und Butter machen mithelfen

 

3. Magst du das Aufstehen früh am morgen?

Stephan: ja sehr, aber nur auf der Alp

Priska: es geit…

 

4. Welchen Käse magst du am liebsten?

Stephan: Alpkäse vom letzten Jahr

Priska: Chäsvogu

 

5. Welche Arbeit magst du am wenigsten?

Stephan: Kompost-Chübeli auf den Mist leeren gehen

Priska: Küchenboden aufwischen (weil das einfach immer sofort wieder dreckig wird…).

 

Gölä mit Stephan

Kurze Zeit nach dem Interview kam ein ganz spezieller Gast vorbei. Gölä! Natürlich war dies das Ereignis der Woche schlechthin – speziell für Stephan, der ein grosser Fan ist. Wir haben uns sehr über die erhaltenen CD’s gefreut und natürlich wurde auch noch ein Foto geknipst.

 

Ansonsten waren die letzten Tage im Allgemeinen ziemlich turbulent. Denn nebst einer weiteren kranken Kuh (Euterentzündung), baldiger Abreise von Rebekka (Freundin von Martin), mehr Milch (ein weiterer Bauer bringt Milch), kamen auch Markus und Monika Bolz mit Tochter Lina (Sennen vom letzten Jahr) für einige Tage in die Ferien. Die Kleine hat uns alle mit ihrem Schalk immer wieder aufgemuntert.

 

Und schliesslich eine weitere Entdeckung der letzten Woche: unser Büsi Schnüfi hat zwei Junge. Doch bestimmt wird Schnüfi ihren Nachwuchs im nächsten Bericht gerne selber vorstellen und daher verrate ich noch nicht zuviel…

 

So, dass sind die aktuellsten News von uns. Momentan sind wir alle ein bisschen angeschlagen (Halsweh, Müdigkeit etc.) und sollten wieder mal früh ins Bett. Doch o weia – heute abend ist noch Neuenberg-Dorfet (Chilbi auf Nachbaralp), und das kann man sich nicht entgehen lassen! Janu, dann halt morgen früh ins Bett. :-)

 

Liebe Grüsse

Nadja

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12. Juli 2012, von Franz

Wir ziehen in den Oberstafel

Grüezi mitänand

Morgen ziehen wir bereits in den Oberstafel. Da haben wir dann keine Internetverbindung mehr, aber Franz wird die Blogs senden wenn er zum Käsewaschen hinunter kommt.

 

 Die Zeit vergeht sehr schnell. Vor einer Woche haben wir die Mutterkühe auf die Schwirren gebracht, dort ist es sehr schön, ähnlich einer Märchenlandschaft.  Am  Samstag wurden dann alle Rinder vom untersten Stafel in den Widerstein getrieben. Schön der Reihe nachDurch den steilen Weg hinauf muss man aufpassen dass es keine Streitereien unter den Tieren gibt, ansonsten können sie abstürzen. Wir haben zum Glück gute Helfer die jedes Jahr zum Rinderauftrieb kommen.

 

Letzten Sonntag hatten wir zwei Besuche von Bauern welche Tiere bei uns Sömmern. Die meisten von unseren „Vehbauern“, wie man das nennt, kommen einmal pro Sommer ihre

Kühe und Rinder besuchen.

 

Am Dienstag mussten wir eine der lahmen Kühe mit dem Heli ins Tal fliegen. Sie kann sich nun zu Hause wieder erholen.

 

Mit der Käseproduktion läuft es leider nicht ganz rund, wir haben einzelne Tage die nicht zufrieden stellend sind. Das beschäftigt uns alle sehr, da wir nicht genau wissen wo das Problem liegt. Diese Woche war der Käseberater hier und konnte uns noch einige Tipps zur Verbesserung geben.

 

Anfang Woche haben sich der Geschäftsführer der Glarona Käsegenossenschaft, wo wir auch Mitglied sind, und der Käseeinkäufer von Coop zu einem Besuch angemeldet. Sie möchten die Alpkäseproduktion vor Ort ansehen.

 

Bis bald mit Alpgrüssen von Mettmen

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08. Juli 2012, von Mélanie

La vue depuis le chalet

Hello,

 

Depuis le chalet, nous avons une magnifique vue sur le lac Léman. Juste pour le plaisir des yeux !!!

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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08. Juli 2012, von Mélanie

Mal aux pieds !!!

Bonjour à tous,

 

Pendant l’été, le soin des bêtes est également une tâche quotidienne. Eh oui, les vaches ont parfois mal aux pieds et Florian doit les lever dans le congrin pour les soigner.

 

 

Les modzon ont également facilement mal aux pieds ou les yeux qui coulent. Nous devons les rentrer pour les soigner et les gardons quelques jours dans l’écurie avant de les sortir.

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