Archiv der Kategorie Alpgeschichten

21. Juni 2012, von Nadja

Äs paar Idrück…

Liebe Leserinnen und liebe Leser

 

Diese Woche gibt es nur einen informativen Text meinerseits. Dafür ein paar tolle Bilder. Gerade läuft alles auf Hochtouren bei uns. Die beiden Käsekessi (1600 und 1800l) sind ziemlich voll, denn die Kühe geben nun sehr viel Milch. Das Gras ist schliesslich jetzt reichhaltig und frisch (hab es zwar noch nicht probiert. :-)).

 

Vor zwei Tagen kam Alfred Knöri vorbei um die Milchkontrolle durchzuführen. Das heisst die Milchmenge pro Kuh wurde gewogen und eine Probe zur Kontrolle der Qualität genommen. Die Resultate sind noch ausstehend. Wir sind gespannt und hoffen auf möglichst tiefe Zellzahlen (entspricht guter Qualität). Zurzeit ist nur Rega angeschlagen, da sie das “Grippeli” hat. Das bedeutet, dass ein Fuss angeschwollen ist und die arme Kuh fast nicht laufen kann. Nun blieb uns nichts anderes übrig, als das Problem mit Antibiotika zu behandeln. Gute Besserung, Rega!

 

Ansonsten gibt es auch News aus dem Schweinestall. Die rosaroten “Grunzer” dürfen nun wieder raus und spazieren auf der Wiese herum. Natürlich müssen sie das mit dem elektrischen Zaun noch lernen…

 

Sissi, Cindy und Cannelle heissen die drei Kälber, die Santschis auf die Alp gebracht haben. Auch sie haben ihr eigenes Revier und geniessen das Herumtollen auf der frischen Wiese.

 

Ausserdem: Die Katze heisst einfach Schnügi. Ist halt so ein liebes Ding… Simon nennt sie weiterhin “Site-Büssä”. Aber das mag sie weniger, glaube ich… :-)

 

 

Schliesslich möchte ich noch Mathilde Santschi ganz herzlich für das letzte Wochenende danken. Dank ihrem Einsatz durfte ich am oberländischen Turnfest mitturnen. Das ist nicht selbstverständlich und war für mich sehr schön! Merci!

 

So, das wärs! Bis bald!

Nadja

 

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17. Juni 2012, von Franz

Am Dienstag gets los

Hallo

liebe Blogleserinnen, liebe Blogleser

 

Jetzt ist es soweit, wir haben die Alpfahrt auf Montag und Dienstag angesagt.

Letzte Woche haben Ottavia und Barbara ihre Alpstelle bei uns angetreten. Barbara ist 2006 schon mal fünf Wochen bei uns auf der Alp gewesen und weiss ein wenig was auf sie zukommt mit uns. Ottavia haben wir über ein Inserat auf der Zalp Internetseite kennen gelernt, sie geht diesen Sommer zum ersten mal zalp. beide waren sie sehr gespannnt als wir anfangs Woche auf die Alp gingen um zu zäunen.

Das Wetter war alles andere als angenehm um draussen zu arbeiten. Das einzig gute war dass man jetzt weiss ob die Regenkleider etwas taugen oder nicht.

Am Donnerstag haben wir dann den Alpfahrts Termmin festgelegt, dies ist immer ein abschätzen und einbeziehen von mehreren Faktoren. Man schaut wieviel Gras es auf den verschiedenen Stafeln hat und wieviel Schnee in den oberen lagen der Alp noch liegt. Dazu kommt noch wieviele Tiere aufgetrieben werden und zuletzt noch was das Wetter in der nechsten Zeit im Sinn hat. Ausschlag gebend war dann auch die Wetterprognose welche für die nechsten Tage warmes wüchsiges Wetter vorsieht.

Dann müssen alle Bauern benachrichtigt werden welche ihr Vieh uns zur Sömmerung bringen und verschiedene Tiertransporte müssen organisiert werden. Dies ist jeweils ein richtiger Telephonmarathon.

Da die Distanz zwischen Heimbetrieb und Alp recht gross ist verladen wir auch unsere eigenen Kühe und Rinder. Ein sollcher Fussmarsch würde die Klauen sehr beanspruchen und da die Kühe den ganzen Sommer noch genug laufen müssen ersparen wir ihnen dies. Jetzt bleib nur zu hoffen das all unsere Sömmerungstiere den Transport gut überstehen.

Bis bald Franz

  

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12. Juni 2012, von Nadja

Startschuss zum Zweiten

Liebe Blogleserinnen, liebe Blogleser

 

Schon wieder gibt es News von hier. Und zwar gute Neuigkeiten. Die 42 Kühe sind letzten Freitag, 8. Juni hier bei uns eingetroffen. Ohne grosse “Züglete” – leider. Da die Kühe von verschiedenen Bauern aus der Gemeinde Sigriswil und Umgebung oder von Zweisimmen stammen, werden Sie mit Lastwagen geführt. Es ist trotzdem immer ein spezielles Gefühl, wenn die Sennen und die Kühe sich zum ersten Mal in die Augen blicken.

 

“Du bisch sicher ä Liebi, gäu?!” habe ich die neuen Kühe gefragt. Die meisten Kühe kenne ich schon seit zwei Jahren. Doch immer wieder kommen Neue dazu. Da heisst es dann, sich möglichst schnell zu jeder Kuh ein bestimmtes Merkmal zu merken. Beispielsweise hat die eine einen braunen Punkt auf der Stirn, die andere einen speziellen Glocken-Riemen; eine dritte ganz spezielle Hörner und andere ein ungewöhnliches Euter. Zudem hat jede ihren eigenen Charakter und einige einen besonders dicken Schädel.

 

Einen Stallbewohner erkennt man schnell: Arno. Denn diesen kann man nicht melken… Das ist auch gut so. Der Simmentaler-Muni gibt sich natürlich grosse Mühe, die richtige Kuh zu finden und diese mit seinem wertvollen Gut zu beglücken.

 

Schon nach dem ersten Melken waren Martin und ich beruhigt. Alles lief problemlos. Keine Kuh schlägt aus beim Melken oder ist schwer anzubinden. Natürlich lief dann am Samstagmorgen noch nicht alles ganz reibungslos. Wer weiss schon nach einer Nacht, welcher der eigene Platz ist? Schliesslich ist alles anders als zu Hause. Auch das Eintreiben von der Weide lief gut. Nach einer halben Stunde warteten die letzten Kühe vor dem Stall. Nur Vreni die hatte eine neue Idee. Sie drehte sich und rannte schnurstracks bis zum Ende der Weide runter. Ich rannte natürlich hinterher – laut fluchend – und versuchte sie zum Umdrehen zu bewegen. Doch Vreni war zu schnell. Irgendwann unten angekommen, hat wahrscheinlich auch sie kapiert, dass die Kolleginnen oben im Stall sind. Tja, dann nochmals hoch… Das war ihr dann doch zuwider, denn jetzt macht sie es (hoffentlich) nicht mehr.

 

In der Käserei ist auch mehr los. Momentan wird in drei Käsekessi gleichzeitig Mutschli, Raclette und Alpkäse produziert. 2000 Liter Milch pro Tag ergeben rund 14 Alpkäse. Das heisst, Simon ist ganz schön lange am Käse wenden in der Käserei. Doch darüber bin ich ja nicht ganz traurig; das gibt schliesslich viele Muskeln und einen tollen Body. :-)

 

Grüessli vor Alp

Nadja

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11. Juni 2012, von Aurélie

Passe-moi les jumelles

En août 2011, une équipe de l’émission “Passe-moi les jumelles” a passé 10 jours avec nous aux Niex pour réaliser une émission. Quelle chance, c’était une expérience inoubliable !

Je vous mets un lien pour que vous puissiez visionner ce reportage. 

 

http://www.rts.ch/emissions/passe-moi-les-jumelles/3290888-pour-l-amour-du-gruyere.html

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11. Juni 2012, von Aurélie

Inalpe prévue jeudi

Bonjour tout le monde !

 

Nous prévoyons de monter aux Niex jeudi car la météo semble plus clémente.

Le problème étant que nous devons traverser un rivière et que s’il pleut le jour-même ou la veille, il n’est pas traversable avec notre troupeau.

 

Nous sommes déjà au chalet depuis le 12 mai, sur le flanc opposé, aux Botteys à Cerniat mais je ne fabrique pas à cet endroit-ci. En règle général, nous y passons un mois avant de nous rendre aux Niex.

 

Je vous transmettrai les photos de la montée…

 

A bientôt, Aurélie et Cie

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