Archiv der Kategorie Alpgeschichten

10. Mai 2012, von Nadja

Di erschte Bote vom Bärgfrüelig

Liebi Leserinne, liebi Leser

 

I schribe nomau chli uf Bärndütsch. Äs tüecht mi, i cha besser verzeue, wies eim z Muet isch. Sit zwe Wuche isch ar Site wieder chli Läbä ikehrt. Mir si am putze, zuune u Chäuer wäsche. So langsam fahts aune afah chrible im Buuch u mi fröit sech uf die Zit wo chunnt. I ha probiert äs Värsli z schribe. :-)

 

Langsam aber sicher wirds Summer,

äs macht mer nümme Chummer.

Dr Schnee isch fasch aue furt

Die erschte Blüemli

u äs geit ä miude Luft.

 

D Krokusse hei afa spriesse

u o d’Zitröseli chöme z schiesse.

Das isch äs dütlechs Signau,

äs geit los, scho gli ämau.

 

D Senne si am zuune

u dr Gugger isch am stuune.

Är rüeft fasch Tag u Nacht,

das git eim nöii Chraft.

 

Äs isch no dr ganz Summer viu Arbeit z mache;

Längwili – das wär ja zum Lache!

Krokusse

 

I hoffe, dir chöit das läsä.

I hautenech ufem Loufende…

 

Liebs Grüessli

Nadja

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09. Mai 2012, von Anne

BEAPferd 2012 – Wir waren dabei!

Liebe Leserinnen und Leser

 

Vor anderthalb Wochen fiel der offizielle Startschuss für die Alpgeschichten 2012 – auf der BEAPferd in Bern.

 

Markus und ich machten uns mit dem Töff auf die Reise – unsere erste Ausfahrt in diesem Jahr und gleich soviel Kilometer auf der Autobahn. Aber alles ging glatt, nur mein Füdli schmerzte…

 

Auf der BEA, am Messestand der Switzerland Cheese Marketing AG trafen wir auf Elisabeth und Franz von der Alp Mettmen und Martin Rüegsegger von der Dachmarkenorganisation Schweizer Alpkäse. Nachdem die beiden Männer passendes Gewand angelegt hatten (wir Frauen trugen bereits das Richtige, das Gschpüri eben), stürzten wir uns ins Messegetümmel.

Markus im Gespräch mit Besuchern der BEA

 

Ausgestattet mit einem druckfrischen Stapel Alpgeschichten-Postkarten luden wir Jung und Alt, Frau und Mann, Familien, Pärchen, Singles, Grosis, Dickbäuchige, Langhaarige, Grossfüssige und das ganze bunte Messevolk dazu ein, unsere Alpgeschichten zu lesen und uns den Alpsommer hindurch zu begleiten.

 

DANKE für Ihr Interesse, Ihre Fragen und Ihre Offenheit. Es war eine Freude mit Ihnen zu reden!

 

Elisabeth und Franz – schön, dass wir Euch persönlich kennenlernen konnten. Wir wünschen Euch einen guten Alpsommer!

 

Martin Rüegsegger und Team – danke für Euer Engagement und die währschafte Verpflegung!

 

 

Viele Grüsse von Anne und Markus

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09. Mai 2012, von Mélanie

Le fermage commence

Bonjour à tous,

 

La neige a fondu de moitié en une semaine. Dimanche, Florian et moi avons pu commencer à taper les piquets ainsi que hier.

 

Sa maman Nici est montée au chalet pour commencer à le récurer. Eh oui, chaque printemps, il faut récurer les chambres, la cuisine et le tranchage ainsi que tout le matériel de fabrication, les conduites à traire et les abreuvoirs pour que tout soit nickel lorsque nous montrons avec les bêtes.

 

Malheureusement, il y a souvent des surprises que nous retrouvons le printemps. Durant l’hiver les souris et leurs amis les petites-bêtes aiment bien se réfugier dans le chalet. Donc Nici a retrouvé 1 kilo de farine à la grange ! 8-O Enfin c’est la vie de chalet.

 

Aujourd’hui, je reste à Rougemont. Je m’occupe de sortir les vaches dans les 2 écuries et 1 écurie de modzon. Florian, sa maman et son petit frère Rodolf sont montés au Chalet.

 

Samedi, l’employé Blazej arrive en bus depuis la Pologne. Nous nous réjouissons de le revoir.

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07. Mai 2012, von Anne

Alpkäserkurs im Glarnerland

Liebe Leserinnen und Leser

 

Fast ohne Vorkenntnisse, versehen mit einer praxisnahen On-the-job-Kurzschulung, begleitet von Experten, stand ich im letzten Jahr am Kessi und machte Alpkäse. Am Anfang habe ich mir vor Aufregung fast in die Hosen gemacht und war doch täglich davon begeistert, wie sich unter meinen Händen 400 Litern Milch innert drei Stunden in sechs Käselaibe verwandelten. Den Winter nutzte ich, um theoretisches Wissen zu sammeln und stellte fest, das Käsemachen eine Wissenschaft für sich ist. Letzte Woche verband ich dann Theorie und Praxis beim Alpkäserkurs in Linthal.

 

Angeboten vom Alpwirtschaftlichen Verein Glarus, durchgeführt von Stefan Bless, Milchwirtschaftlicher Berater am Plantahof, versammelten sich von Montag, 30. April bis Samstag, 05. Mai täglich etwa 20 bis 25 Lernwillige in der leerstehenden Käserei Auen in Linthal. Die Schüler kamen aus verschiedenen Schweizer Kantonen und aus Deutschland und waren zwischen 20 und 65 Jahre alt. Einige wollten das erste Mal z´Alp gehen und nutzen den Käsekurs zur Vorbereitung auf die kommende Arbeit, andere blickten auf zig Alpsommer zurück und kamen für einen Plausch unter Kollegen vorbei.

Mit dabei waren auch Elisabeth und Franz von der Alp Mettmen, die am Fortgeschrittenenkurs teilnahmen. Schön, Euch in diesem Rahmen wiederzusehen!

 

An den Vormittagen fabrizierten wir Glarner Alpkäse.

Senn und Zusenn beim Käseschneiden

Jeweils zwei übernahmen die Rollen des Senn und Zusenn. Die anderen schauten zu oder standen den beiden Vor-Käsern hilfreich zur Seite. Außer 30 Laiben Glarner Alpkäse stellten wir acht Mutschli nature und sechs Laibe Raclettekäse her, übten uns im Buttern und Buttermodeln und produzierten einige Liter Blaubeerjoghurt. Alles unter Stefans fachkundiger und unendlich geduldiger Anleitung – DANKE Stefan Bless! Neben diesen praktischen Übungen hörten wir an den drei Theorienachmittagen Referate zu Themen wie Wasserqualität, Melkhygiene, Käsekulturen und Milchqualität. Alles in allem ein umfassendes Programm, das Praxis und Theorie verband und uns sehr gutes Rüstzeug für die kommende Alpsaison mitgibt.

 

Für mich war diese Woche fast wie Ferien. Zwar brummte mir in den ersten zwei Tagen der Schädel vor lauter neuen Erkenntnissen, doch das Käsemachen und das gemeinsame Lernen mit Menschen, die das z´Alpgehen ebenso schätzen wie ich, bereitete mir unglaublich viel Freude und Zufriedenheit. Hinzu kamen das tolle Quartier, in dem ich logierte und die exponierte Lage von Linthal.

Der Selbsanft (3029 m.ü.M.) am Ende des Linthtals

Zusammen mit einer Kollegin wohnte ich in der “Auen Lodge”, einem Matratzenlager für Wanderer, das in einer ehemaligen Grundschule eingerichtet ist und von Anita Gubler mit ganz viel Gastfreundlichkeit und Herz geführt wird. DANKE Anita! Linthal liegt so ziemlich am Ende des Tales der Linth und der Ortsteil Auen in einer von hohen Bergen umstellten Sackgasse. Bekannt ist die Gegend auch durch das Bauprojekt “Linthal 2015″ des Energiekonzerns Axpo AG. Mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen bin ich dann am Samstag zurück ins Muotatal gefahren, nicht ohne einen Zwischenstopp in der Landi, um endlich die Geranien für die Fenster der Alphütte zu kaufen.

 

Herzlich grüsst Sie

 

Anne Weber

 

 

www.glarneralp.ch

www.plantahof.ch

www.auenlodge.ch

www.axpo.ch

 

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03. Mai 2012, von Mélanie

Bientôt la saison d’alpage

Bonjour à tous,

 

Voici enfin de mes nouvelles !

 

Malheureusement, nous n’avons pas pu encore commencer à préparer la saison d’alpage. La neige est encore bien présente mais elle fond rapidement donc je pense que ces prochains jours, semaines nous pourrons bientôt monter afin de commencer à clôturer, nettoyer le chalet, préparer les écuries, mettre les bassins et les remplir d’eau,… Nous nous réjouissons beaucoup !

 

Pour le moment, nous sommes à Rougemont. Nous commençons à sortir les veaux et les vaches afin qu’elles broutent l’herbe. Les veaux sont aux anges  :-)

 

Florian (mon copain) s’occupe de faire le fumier. Les jours de beaux nous profitons d’entretenir les pâturages (traiter plante par plante les rumex).

 

En attendant, voici une petite vidéo pour vous faire découvrir un peu avant l’heure la future saison d’alpage.

 

FILM

 

A bientôt.

Mélanie

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